Sterilisation des Mannes (Vasektomie)

Bei der Sterilisation des Mannes (Vasektomie) werden die beiden Samenleiter im Hodensack durchtrennt und die losen Enden anschließend verschlossen. Dadurch können keine Spermien mehr in die Samenflüssigkeit gelangen.

Die Vasektomie erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung: Zunächst wird das OP-Gebiet rechts und links am Hodensack örtlich betäubt. Über zwei Schnitte seitlich am Hodensack werden der rechte und linke Samenleiter aufgesucht, freigelegt und auf jeder Seite herausgezogen. Die Samenleiter werden abgeklemmt und durchtrennt. Ein ca. ein Zentimeter langes Stück der Samenleiter wird herausgeschnitten. Anschließend werden die Enden abgebunden und vernäht. Der Samentransport ist danach endgültig unterbrochen. Zum Schluss wird der kleine Hautschnitt zugenäht.

Wir empfehlen nach dem Eingriff eine körperliche Schonung für einige Tage. Nach der Operation können in der Samenflüssigkeit noch mehrere Wochen befruchtungsfähige Spermien vorhanden sein. Ein ungeschützter Geschlechtsverkehr sollte daher erst nach Untersuchung des Ejakulates (Spermiogramm) erfolgen. Dabei wird untersucht, ob das Ejakulat frei von Spermien ist. Ergeben zwei Spermienproben hintereinander, dass das Ejakulat keine Spermien mehr enthält, kann in der Regel von einer zusätzlichen Verhütung abgesehen werden. In seltenen Ausnahmefällen (weniger als ein Prozent) kann es dennoch zu einer Schwangerschaft der Partnerin kommen.

DHG Siegel Qualitätsgesicherte Hernien Chirurgie

Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie:


Unsere Praxis, in der durch unseren spezialisierten Operateur Dr. med. Michael Scherer jährlich eine Vielzahl von Hernien
operationen vorgenommen werden, gewährleistet seit Jahren die für die Herniamed-Studie erforderlichen Qualitätssicherungsstandards und ist seit vielen Jahren in die Herniamed-Studie integriert.

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AQS1® Qualitätssicherungssystem:


AQS1 ist ein wissenschaftlich fundiertes System zur Qualitätssicherung beim ambulanten Operieren. Kernstück ist der AQS1-Fragebogen mit Arzt- und Patienten-Teil, der den gesamten Ablauf einer ambulanten Operation von der ersten Beratung bis zum postoperativen Verlauf dokumentiert.

AQS1 ist ein langjährig anerkanntes wissenschaftliches System zur Qualitätssicherung bei ambulanten Operationen. Zentraler Bestandteil ist dabei ein Fragebogen zur Erfassung von prä-, intra- und postoperativen Daten, der sowohl dem operierenden Arzt als auch dem Patienten vorgelegt wird.

Die Befragung erfasst den gesamten Behandlungsablauf einer ambulanten Operation. Dokumentiert wird dabei die Zufriedenheit der Patienten mit den unterschiedlichen Bereichen der Praxis bzw. des OP-Zentrums bis hin zu Beschwerden und Komplikationen, die im postoperativen Verlauf aufgetreten sind. Natürlich spielen auch die Beurteilung der OP-Aufklärung, der begleitenden Anästhesie oder Daten wie die Wartezeit eine wichtige Rolle.

Der AQS1-Fragebogen ist fachübergreifend konzipiert und wird deutschlandweit von mehreren tausend Ärzten verschiedenster Fachrichtungen eingesetzt – sowohl im niedergelassenen Bereich als auch bei ambulanten Operationen im Krankenhaus. Die Auswertung erfolgt extern und unabhängig durch die Medicaltex GmbH.

Die Rücklaufquote der Patienten-Fragebögen liegt im Durchschnitt bei ca. 50%. Falls Sie nach einer Operation bei uns einen AQS1-Fragebogen erhalten, bitten wir Sie herzlich diesen auszufüllen. Ihr Feedback ist uns sehr wichtig!