Folgende Reiseimpfungen bieten wir Ihnen an:

Was ist Gelbfieber?
Die Impfung wird bei Reisen in Risikogebiete (Afrika und Lateinamerika) dringend empfohlen und wird von den meisten Risikoländern, zum Schutz der öffentlichen Gesundheit, bei der Einreise zwingend verlangt.

Wer sollte gegen Gelbfieber geimpft werden?
Die Impfung wird bei Reisen in Risikogebiete (Afrika und Lateinamerika) dringend empfohlen und wird von den meisten Risikoländern, zum Schutz der öffentlichen Gesundheit, bei der Einreise zwingend verlangt.

Wie und wann wird die Gelbfieber-Impfung durchgeführt und was muss beachtet werden?
Der Gelbfieber Impfstoff ist ein Lebendimpfstoff und soll unter die Haut oder in den Muskel gegeben werden. Es ist nur eine einmalige Impfung notwendig, der Schutz beginnt ca. 10 Tage nach der Impfung. Laut WHO besteht der Impfschutz nach einmaliger Impfung lebenslang.

Die Impfung ist in der Regel gut verträglich, gelegentlich treten Hautrötungen, Schwellungen oder auch grippeähnliche Symptome auf. In seltenen Fällen werden neurologische Impfreaktionen (Gehirnhautentzündung) beschrieben.
Über 60-Jährige sollten allerdings nur unter strenger Indikationsstellung geimpft werden. In dieser Altersgruppe steigt die Nebenwirkungshäufigkeit an und in seltenen Fällen werden auch schwere Nebenwirkungen beschrieben.

Was ist Tollwut?
Hinter Tollwut versteckt sich eine schwere Virusinfektion des zentralen Nervensystems, die fast ausnahmslos tödlich endet. Anstecken können Sie sich durch den Speichel infizierter Tiere (vor allem Hunde, Füchse, Fledermäuse, Katzen). Immer dann, wenn Viren durch das Lecken von verletzten Hautstellen, durch Biss- oder Kratzverletzungen von Tieren oder wenn Speichel des Tieres durch ungewaschene Hände an die Augen-, Nasen-, oder Mundschleimhaut gelangen. Die Infektion führt bei Mensch und Tier zu Krampfanfällen, aggressivem Verhalten, Koma und Tod durch Atemlähmung. Die Erkrankung beginnt oft erst Monate, manchmal sogar Jahre nach dem Viruskontakt.

Wer sollte gegen Tollwut geimpft werden?
Sollten Sie eine Reise in Länder mit hohem Tollwutrisiko (v.a. Asien und Afrika), speziell bei Langzeitaufenthalten (über 4 Wochen), unzureichender ärztlicher Versorgung vor Ort, einem Mangel an modernen Impfstoffen und Immunglobulin planen, ist eine prophylaktische Impfung zu empfehlen. Aber auch einfache Reise- oder Aufenthaltsbedingungen oder Aktivitäten mit erhöhter Expositionsgefahr (z.B. Fahrrad- oder Motorradtouren) sowie vorhersehbarer Umgang mit Säugetieren, inkl. Fledermäusen, erfordern eine solche Impfung als Prävention.

Insbesondere Kleinkinder und Kinder sollten großzügig geimpft werden, da sie gerne den Kontakt zu Tieren suchen und gleichzeitig unter Umständen über Risikokontakte nicht immer berichten (können).

‍Wie und wann wird die Tollwut-Impfung durchgeführt und was muss beachtet werden?
Die Tollwutimpfung ist ein Totimpfstoff und wird in den Muskel gegeben. Die Vorsorgeimpfung besteht für Erwachsene und Kinder aus drei Injektionen in den Oberarmmuskel an den Tagen 0, 7 und 21 (oder 28). Es gibt auch ein Schnellimpfschema, sollten Sie eine baldige Reise planen. Für einen Langzeitschutz sollte eine Auffrischungsimpfung nach einem Jahr erfolgen, danach je nach Expositionsrisiko.

Wichtig: Nach Kontakt mit einem tollwutverdächtigen Tier muss jeder Mensch geimpft werden. Sollten Sie bereits einige Impfungen erhalten haben, ist das Risiko geringer und Sie erhalten weniger Nachimpfungen.

Was sind Meningokokken?

Dahinter verstecken sich Bakterien der Art Neisseria meningitidis. Bei einer Ansteckung kann es zu einer Entzündung der Hirnhäute (der Menigokokken-Meningitis) oder zu einer bakteriellen Blutvergiftung (sogenannte Meningokokken-Sepsis) kommen. Meningokokken werden über Tröpfcheninfektion übertragen. Das heißt: Sie können sie vor allem über Husten oder Niesen und über den direkten engen Kontakt, beispielsweise beim Küssen, infizieren.
Bei den Meningokokkenbakterien gibt es einige Untergruppen, in Deutschland kommt v.a. die Serogruppe B vor. Im Meningitisgürtel in Afrika herrscht die Serogruppe W und in Südamerika die Serogruppe C vor.
Meningokokken-Erkrankungen müssen stationär im Krankenhaus behandelt werden, da sie fast immer schwer verlaufen und häufig Komplikationen nach sich ziehen. Lähmungen der Arme oder Beine, Hirnnervenlähmungen, Krampfanfälle und Schäden des Innenohres bis hin zur Taubheit sind möglich.

Wie und wann wird die Meningokokken-Impfung durchgeführt und was muss beachtet werden?
Es existieren drei zugelassene Impfstoffe für die Impfungen gegen Meningokokken. Alle Impfstoffe sind Totimpfstoffe und müssen in den Muskel verabreicht werden.

Der Impfstoff gegen die Serogruppe ACWY muss einmalig vor Reiseantritt geimpft werden. Eine Auffrischung wird nach 10 Jahren empfohlen.
Die Impfungen gegen die Serogruppe B müssen zweimal verabreicht werden, je nach Impfstoff im Abstand von 1 bzw. 6 Monaten.

Als Nebenwirkungen werden Appetitlosigkeit, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Magen- und Darmbeschwerden und Müdigkeit angegeben.

Was ist die Japanische Enzephalitis?
Hinter der Japanischen Enzephalitis versteckt sich eine schwere Virusinfektion, die über nachtaktive Moskitos von Wasservögeln oder Schweinen auf den Menschen übertragen wird. Die Erkrankung zeigt eine deutliche Saisonalität während und kurz nach der Regenzeit. Die Erkrankung kommt vor allem in Asien vor. Mehr als 90% der Infektionen werden nicht bemerkt. In einigen Fällen – vor allem bei Kindern – kommt es bei der Infektion jedoch zu Gehirnentzündung (Encephalitis) mit Kopfschmerzen, Krampfanfällen und Bewusstseinstrübung bis hin zum Tod.

Wie und wann wird die Impfung gegen Japanische Enzephalitis durchgeführt und was muss beachtet werden?
Die Impfung gegen Japanische Enzephalitis ist ein Totimpfstoff. Für einen wirksamen Schutz sind zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen notwendig. Haben Sie es aufgrund einer spontanen Reise eilig, existiert auch ein Schnellimpfschema. Für einen Langzeitschutz erfolgt eine Auffrischung nach 12-24 Monaten oder auch spätestens vor der nächsten Reise. Die Nebenwirkungen des Impfstoffes sind vor allem lokal ausgeprägt (u.a. Schwellungen und Rötungen an der Einstichstelle). Gelegentlich kommt es zu Kopf- oder Muskelschmerzen.

Was ist Hepatits B?
Hinter Hepatitis B versteckt sich eine Leberentzündung, die durch den Hepatitis-B-Virus ausgelöst wird. Hepatitis B ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Das Virus ist hochansteckend und wird von Mensch zu Mensch durch Blut, Körperflüssigkeiten, Sexualkontakte und Blutersatzprodukte übertragen. Viele Hepatitis-B-Virus-Infektionen verlaufen asymptomatisch oder verursachen nur leichte Symptome und werden daher bei Erwachsenen oftmals nicht erkannt. Bei 10% der Infizierten kommt es zu schwerwiegenden Folgen einer chronischen Infektion, wie Leberzirrhose (“Vernarbung” der Leber) und Leberzellkarzinom (Leberkrebs).

Wie und wann wird die Hepatitis B-Impfung durchgeführt und was muss beachtet werden?
Die Hepatitis-B-Impfung ist ein Totimpfstoff und wird oft in Kombination mit Hepatitis A verabreicht. Die Grundimmunisierung besteht aus drei Impfungen innerhalb von 6 Monaten. Ein vollständiger Schutz besteht erst nach der dritten Impfung. Sollten Sie es aufgrund einer spontanen Reise eilig haben, existiert auch ein Schnellimpfschema. Routinemäßige Auffrischimpfungen gegen Hepatitis B sind laut STIKO nicht vorgesehen. Eine Auffrischimpfung wird nur bei besonderem Risiko empfohlen. Im Allgemeinen wird die Impfung sehr gut vertragen. Bei 10% der Geimpften kommt es aber zu kurzzeitigen Störungen des Allgemeinbefindens wie Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit.

Was ist Hepatitis A?
Hinter Hepatitis A versteckt sich eine Leberentzündung, die durch den Hepatitis-A-Virus ausgelöst wird. Diese zeigt sich oft in unspezifischen Allgemeinsymptomen oder aber mit Magen-Darm-Beschwerden und Gelbsucht. Bei über 40-Jährigen kommt es in seltenen Fällen zu schweren Verläufen oder zum Tod. Chronische Verläufe kommen nicht vor. Die Übertragung von Hepatitis A erfolgt über eine Kontakt- oder Schmierinfektion von Mensch zu Mensch (fäkal-oral) oder durch Verzehr von verunreinigten Speisen wie beispielsweise mit Fäkalien gedüngtem Salat, Muscheln aus verunreinigten Meeresgebieten oder durch verunreinigtes Trinkwasser. Hepatitis A kommt weltweit vor, jedoch insbesondere an Orten mit schlechten sanitären Bedingungen und unzureichenden Trinkwasserkontrollen.

Wie und wann wird die Hepatitis A-Impfung durchgeführt und was muss beachtet werden?
Die Hepatitis-A-Impfung ist ein Totimpfstoff und wird oft in Kombination mit Hepatitis B oder Typhus verabreicht. Die Grundimmunisierung erfolgt durch zwei Dosen im Abstand von mindestens 6 Monaten. Der Schutz hält mindestens 10 Jahre an, vermutlich sogar über 25 Jahre. Im Allgemeinen wird die Impfung sehr gut vertragen. Bei 10 % der Geimpften kommt es jedoch zu kurzzeitigen Störungen des Allgemeinbefindens wie Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit.

Um zu erfahren, welche Impfungen für Ihre geplante Reise sinnvoll sind, vereinbaren Sie einfach einen Termin zur reisemedizinischen Beratung. Unser Ärzt:innen-Team wird Ihnen sagen, was Sie beachten sollten, damit Sie bei Ihrer nächsten Reise sicher und entspannt unterwegs sein können.

DHG Siegel Qualitätsgesicherte Hernien Chirurgie

Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie:


Unsere Praxis, in der durch unseren spezialisierten Operateur Dr. med. Michael Scherer jährlich eine Vielzahl von Hernien
operationen vorgenommen werden, gewährleistet seit Jahren die für die Herniamed-Studie erforderlichen Qualitätssicherungsstandards und ist seit vielen Jahren in die Herniamed-Studie integriert.

Link zur DHG

AQS1® Qualitätssicherungssystem:


AQS1 ist ein wissenschaftlich fundiertes System zur Qualitätssicherung beim ambulanten Operieren. Kernstück ist der AQS1-Fragebogen mit Arzt- und Patienten-Teil, der den gesamten Ablauf einer ambulanten Operation von der ersten Beratung bis zum postoperativen Verlauf dokumentiert.

AQS1 ist ein langjährig anerkanntes wissenschaftliches System zur Qualitätssicherung bei ambulanten Operationen. Zentraler Bestandteil ist dabei ein Fragebogen zur Erfassung von prä-, intra- und postoperativen Daten, der sowohl dem operierenden Arzt als auch dem Patienten vorgelegt wird.

Die Befragung erfasst den gesamten Behandlungsablauf einer ambulanten Operation. Dokumentiert wird dabei die Zufriedenheit der Patienten mit den unterschiedlichen Bereichen der Praxis bzw. des OP-Zentrums bis hin zu Beschwerden und Komplikationen, die im postoperativen Verlauf aufgetreten sind. Natürlich spielen auch die Beurteilung der OP-Aufklärung, der begleitenden Anästhesie oder Daten wie die Wartezeit eine wichtige Rolle.

Der AQS1-Fragebogen ist fachübergreifend konzipiert und wird deutschlandweit von mehreren tausend Ärzten verschiedenster Fachrichtungen eingesetzt – sowohl im niedergelassenen Bereich als auch bei ambulanten Operationen im Krankenhaus. Die Auswertung erfolgt extern und unabhängig durch die Medicaltex GmbH.

Die Rücklaufquote der Patienten-Fragebögen liegt im Durchschnitt bei ca. 50%. Falls Sie nach einer Operation bei uns einen AQS1-Fragebogen erhalten, bitten wir Sie herzlich diesen auszufüllen. Ihr Feedback ist uns sehr wichtig!